Methoden

In der Vitalpraxis werden die vorgestellten Methoden miteinander kombiniert. Die Gabe von pflanzlichen Mitteln kann Ihre Shiatsu-Behandlungen sehr gut ergänzen. Eine Gewichtsreduktion wird mit der Ohrakupunktur unterstützt. Parallel zu den Akupunkturbehandlungen werden Wärmeanwendungen oder Lichtanwendungen verordnet. Nervenpunktmassagen stehen ebenfalls zu Verfügung.

Bei Interesse stelle ich Ihnen Körperübungen vor und gebe Ihnen Empfehlungen aus dem reichhaltigen Repertoire der Chinesischen Ernährungslehre.

Shiatsu - Regeneration fördern

Shiatsu ist japanisch und heißt Daumendruck. Es ist eine Methode der Körperarbeit. Die Behandlung findet auf einer Bodenmatte statt. Für die Behandlung empfiehlt es sich, warme und bequeme Kleidung zu tragen.

Shiatsu-Anwendungen können sehr unterschiedlich sein durch Handflächendruck oder sanften Daumendruck, durch Dehnung oder Rotation. Die jeweilige Behandlungsmethode, die ich mittels einer Tastung an Bauch und Rücken festlege, stimme ich auf Ihre Beschwerden ab.

Die Art der Symptome bestimmt die Auswahl der Meridiane (Energieleitbahnen), die am ganzen Körper behandelt werden, so dass das Qi (Energie) wieder gleichmäßig fließen soll. Dabei ist das oberste Prinzip, das der Entspannung.

Shiatsu ist eingebunden in die Theorie der Chinesischen Medizin, ihres Energiebegriffes und dem Meridiansystem (Energieleitbahnen). In diesem Sinne ist Shiatsu kein Verfahren der Schulmedizin.

Craniosacrale Therapie - Körperrhythmen stärken

Die Craniosacrale Therapie ist eine alternativ medizinische Behandlungsform, die schulmedizinisch nicht anerkannt ist.

Im Zentrum der Behandlung stehen der Schädel (Cranium) und das Kreuzbein (Sacrum). Diese Therapieform arbeitet mit dem sogenannten craniosacralen Rhythmus. Dies ist ein subtiler, am ganzen Körper spürbarer Rhythmus, ausgelöst durch die ständige Produktion und Resorption von Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit, dem Liquor.

Zwischen dem craniosacralen System und dem ganzen Körper bestehen enge wechselseitige Beziehungen. Störungen in dem einen System können sich im Sinne dieser Theorie auf das andere System übertragen, und umgekehrt.

Körperbereiche, die eine eingeschränkte Bewegung aufweisen, werden ausfindig gemacht. Durch feine Stellungskorrekturen z.B. bestimmter Schädelknochen oder die Behandlung von Körperbereichen sollen Gewebespannungen gelöst werden.

In diesem Sinne werden die Selbstheilungskräfte und die Regeneration des Körpers wieder aktiviert.

Osteopathische Behandlungen - Strukturen bewegen

Osteopathie bedeutet im eigentlichen Sinn „Knochenleiden“. Gemeint sind verschiedene manuelle Techniken, die Einfluss auf den Bewegungsapparat haben:

Craniosacrale Strukturen (Schädel, Wirbelsäule, Gehirn, Rückenmark, Membranen) Parietale Strukturen (Muskeln, Sehnen, Gelenke, Bänder, Faszien) Viszerale Strukturen (Innere Organe, Gefäße, Nervensystem, Lymphe)

Schmerzhafte Symptome können entstehen, wenn Körperfunktionen gestört werden. Das kann durch Nervenbahnen, blockierte Gelenke oder auch verspannte Muskulatur geschehen.

Da alle Strukturen miteinander über das Bindegewebe verbunden sind, muß der Schmerzort nicht mit der Schmerzursache übereinstimmen. Ein verdrehter Brustwirbel kann Auswirkungen auf einen empfindlichen Magen haben, ein Knieschmerz kann in Verbindung mit einem verspannten Kiefergelenk stehen.

In der Vitalpraxis wird versucht, die Beweglichkeit aller Körperstrukturen wieder herzustellen. Dabei fließen Körperübungen mit ein oder Hinweise zu Körper- oder Arbeitshaltungen.

Klassische Körperakupunktur - den Energiefluss ausgleichen

Stellenwert der TCM
Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) steht an der Schwelle von der alternativen Medizin zur Schulmedizin. Die Akupunktur wird in einigen Bereichen bei bestimmten Krankheitsbildern bereits durch die Schulmedizin anerkannt, weil die Wirkungen beweisbar sind und die Therapieerfolge auch schulmedizinischen Kriterien genügen. Natürlich beruht die TCM auf einem ganz anderen Verständnis der Medizin, bis in den Bereich des Verständnisses von Organzusammenhängen und Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Punkten des Körpers. Man darf auch gar nicht versuchen, die TCM mit westlichen Vorstellungen über den Bau und die Funktion des menschlichen Körpers zu erklären. In diesem Sinne gehört die TCM nicht zur Schulmedizin, legt aber auch keinen Wert darauf, eine vollständige Anerkennung zu finden.

Die Klassische Körperakupunktur ist ein Teilgebiet der Chinesischen Medizin. Die Chinesische Medizin ist eine energetische Medizin, die Erkrankungszustände mit energetischen Begriffen wie „Energie-Fülle oder „Energie-Leere“ Zuständen beschreibt. In der Akupunktur Anwendung werden mit feinen Nadeln Mangel- oder Stauungszustände in den Meridianen (Energieleitbahnen) beseitigt, so dass das Qi (Energie) wieder gleichmäßig fliessen kann.

Die Behandlung dauert in der Vitalpraxis eine Stunde. Erfahrungsgemäß sind mindestens sechs bis zehn Behandlungen erforderlich. Unterstützt wird die Behandlung mit der Anwendung einer Wärmelampe.

Ohrakupunktur - gezielte Reize setzen

Hier werden mit sehr kleinen Nadeln Reize im Ohr gesetzt. In der Theorie der Ohrakupunktur haben verschiedene Punkte Einfluß sowohl auf psychische Befindlichkeiten als auch auf Organfunktionen.

Die Nadeln bleiben für dreißig Minuten im Ohr. Eine Verstärkung der Behandlung kann durch das Aufkleben von Akupressurkörnern im Ohr erreicht werden oder durch das Setzen einer Dauernadel. Beides stimuliert zwischen den Behandlungstagen die betroffenen Ohrareale. Die Therapie erfolgt bei akuten Beschwerden zwei bis dreimal pro Woche.

Diese Methode ist von der Schulmedizin nur bedingt anerkannt. Sie wird in der Vitalpraxis auch zur Raucherentwöhnung eingesetzt.

Moxa-Therapie - wohlige Wärme aus Beifußkraut

Eine Therapieform, bei der Akupunkturpunkte oder andere Körperstellen mit Moxakraut (Beifuß, Artemisia) erwärmt werden. Das Wort stammt aus dem Japanischen Mogusa, oft auch kurz Moxa genannt. Moxibustion wird meist in Verbindung mit Akupunktur angewendet. Es gibt zahlreiche Techniken, bei denen das Beifußkraut auf Nadeln, als Moxastick über Akupunkturpunkten oder auf einer Ingwerscheibe verglüht wird. Die Wärme dringt tief in den Körper ein und bleibt dort lange gespeichert.

Die Anwendungen mit Moxakraut sind hinsichtlich ihrer Wirkungsweise schulmedizinisch nicht anerkannt.

Chinesische Ernährungslehre - spezifische Wirkungsweisen von Nahrungsmitteln

In der Theorie der Chinesischen Ernährungslehre wird den Organen durch die Auswahl der richtigen Nahrungsmittel die Energie zugeführt, die der Körper insgesamt benötigt. So teilt die Chinesische Ernährungslehre die Nahrungsmittel nach ihrer thermischen Wirkung, dem Geschmack, ihrem Organbezug und der spezifischen Wirkungsweise ein.

Der Unterschied zur westlichen Diätetik liegt in der Sichtweise. Aus östlicher Sicht ist nicht die Substanz des Nahrungsmittels ausschlaggebend, sondern die Energie, die die Substanz erzeugt.

Regulationstherapie mit Licht / Biophotonen - Energie für die Zelle

Es handelt sich um eine Therapie, mit welcher natürliche Energie, in Form von Licht, dem Menschen von außen zugeführt wird. Sowohl einzelne Zellen als auch der gesamte menschliche Körper benötigen Licht. In jeder Körperzelle greift das Licht mit seinen Photonen (Lichtteilchen) in die komplizierten biochemischen und energetischen Prozesse ein. Beispielsweise kann der Zellstoffwechsel unterstützt werden.

Mit Hilfe der Photonentherapie sollen Störungen im Informationsaustausch behoben und die Selbstheilungskräfte unterstützt werden. Die Regulationstherapie mit Licht findet in der Vitalpraxis Anwendung bei Energielosigkeit, Abgeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Schmerzen oder Allergien, darüber hinaus auch für die feinstoffliche Informationsübertragung von naturheilkundlichen Mitteln.

Bei dieser Methode handelt sich sich um ein Verfahren der Alternativmedizin, das schulmedizinisch nicht anerkannt ist.

Magnetfeldtherapie - natürliche Kraft

Die Magnetfeldtherapie hat durch ihre regulierende Wirkung ein breites Anwendungsspektrum. Mit einem entsprechendem Gerät wird versucht, die natürlichen Magnetfelder der Erde zu reproduzieren. Der Körper soll durch bestimmte Frequenzen positiv in seiner Regulation beeinflusst werden.

Ziel ist es, die Durchblutung und Sauerstoffaufnahme der Zellen zu verbessern. Die Behandlung soll die Stoffwechsel Prozesse der Zellen, der Körpergewebe und der Organe fördern.
Die Anwendung ist leicht durchzuführen. Erlebbar ist die Magnetfeldtherapie als ein leichtes Wärme- oder Kribbelgefühl im Körper.

Die Behandlung wird eingesetzt bei Schmerzen des Bewegungsapparates. Anwendung findet sie auch u.a. bei Abgeschlagenheit, zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Wiederherstellung des Energiehaushaltes.
In der Praxis wird ein Photonen-Therapiestrahler verwendet, der ein pulsierendes naturidentisches Magnetfeld integriert hat.

Die Magnetfeldtherapie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Schulmedizin teilweise nicht anerkannt.

Konstitutionsmedizin - den Menschen genau betrachtet

Die Konstitution bezeichnet die Summe aller positiven und negativen Veranlagungen eines Menschen -körperlich, emotional und geistig.

Die Konstitutionsmedizin, ein Begriff der alternativen Medizin, versucht zu verhindern, daß aus körperlichen Schwachstellen manifeste Erkrankungen werden; sie versucht, bestehende Krankheiten langfristig abzumildern oder in Kombination mit einer Akuttherapie den Krankheitsverlauf abzukürzen oder abzuschwächen.

Die Auswahl der Medikamente richtet sich nach dem Konstitutionstyp und der vorherrschenden individuellen Symptomatik. Therapeutisch wird jedem Konstitutions-Typ eine eigene Basistherapie zugeordnet, eine Behandlung durch vorwiegend homöopathische Mittel.

Es ist wichtig, diese Typisierung nicht mit dem sonst in der Medizin bekannten Konstitutionsschemata zu vergleichen.

Stoffwechselregulation - eine Unterstützung der Körperfunktionen

Der Stoffwechsel ist eine zentrale Kraft in jedem Körper und ist individuell für jeden Menschen zu betrachten.

Dem Stoffwechsel unterliegt die Aufnahme und Umwandlung von Nahrungsbestandteilen sowie dessen Energiegewinnung daraus. Darüberhinaus sorgt er auch für die allgemeine Entgiftungsleistung.

Da ein gestörter Stoffwechsel Erkrankungen nach sich ziehen kann, ist es oftmals sinnvoll, einzelne Organleistungen zu unterstützen. Dies erfolgt mit Hilfe homöopathischer, pflanzlicher oder orthomolekularer Medikamente, die z.B. den Eiweißstoffwechsel und Fettstoffwechsel des Menschen günstig beeinflussen können. Ebenso unterstützen verträgliche Nahrungsmittel das Stoffwechselgeschehen.

Ziel ist es, mit diesen Regulationen den Zellstoffwechsel und die Zellatmung zu verbessern.

Homöopathie, Phytotherapie, Orthomolekulare Medizin

Die Homöopathie ist eine Methode der Alternativmedizin, die von der Schulmedizin noch nicht anerkannt ist. Als Grundsatz wird das Ähnlichkeitsprinzip: „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“ verwendet.

Anders als die so genannte Schulmedizin behandelt die Homöopathie nicht Krankheiten, sondern kranke Menschen. Für die Homöopathie ist der gesunde Körper ein System in Balance. Im erkrankten Körper ist dieses Gleichgewicht gestört. Und so gibt sie als Regulationstherapie dem Körper die Möglichkeit, das Gleichgewicht aus eigener Kraft wieder herzustellen.
Es werden sowohl Ihre körperlichen Symptome als auch Ihre Persönlichkeitsmerkmale in der Auswahl des richtigen Mittels berücksichtigt. Die Mittel sind mineralischen, pflanzlichen oder tierischen Ursprungs.

Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) verwendet Heilpflanzen als Medikamente. Dabei werden ganze Pflanzen (Kraut) und deren Teile (Blüten, Blätter, Wurzel) auf verschiedene Weise als Frischkraut, als Aufguss, als Auskochung, pulverisiert oder als Tinktur verarbeitet und zubereitet.

Die Vitalpraxis berücksichtigt in der Auswahl und Anwendung der Pflanzenpräparate auch die Persönlichkeitsstrukturen und Lebensgewohnheiten eines Menschen und nicht nur die Wirkstoffe einer Pflanze.
Dies gibt nicht unbedingt die Auffassung der Schulmedizin wieder.

Der Begriff „orthomolekular“ hat seinen Ursprung in orthos (griech.) = richtig, gut und molekular, Molekül (lat.) = Baustein von Substanzen. Gemeint sind hier zum Beispiel Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und essentielle Fettsäuren.

In der orthomolekularen Therapie wird durch eine gezielte, individuell bestimmte Verordnung von natürlicherweise im Körper vorkommenden Nährstoffen versucht, die Biochemie des Patienten positiv zu beeinflussen.

Auch ein Mensch mit durchschnittlich gesunder Ernährungsweise kann durch einen erhöhten Bedarf bei Krankheit, Medikamenteneinnahme oder Rauchen unzureichend versorgt sein. Orthomolekulare Mittel versuchen, diesen Bedarf auszugleichen und bereits bestehende Störungen zu beheben oder zu verbessern.

Es handelt sich hierbei um eine alternativ medizinische Methode.


Beispiele Behandlungsthemen

Erschöpfung - zu Beginn war die Müdigkeit

Die Ursachen sind vielfältig. Erschöpfung kann u.a. aus falschen Ernährungsgewohnheiten, nicht überwundenen Krankheiten, einer gestörten Darmflora, chronischen Krankheitsherden, Überlastungssituationen oder falschen Gewohnheiten resultieren. Hier ist eine umfassende Ursachenforschung angezeigt.

Der menschliche Körper kompensiert Fehlverhalten über lange Zeit, um seine Regulationssysteme stabil zu erhalten.

Jeder Mensch hat sein eigenes individuelles und spezifisches Programm, mit dem er Stress begegnet, sowohl körperlich als auch emotional. Chronischer Stress jedoch reduziert die natürlichen Möglichkeiten des Körpers, sich selbst zu regulieren und gesund zu bleiben.

In der Vitalpraxis erfolgt eine umfassende Aufklärung hinsichtlich der Erschöpfungs- Symptomatik und deren Behandlung. Sie bietet vielfache Angebote zur Stärkung und zur Regeneration des Menschen, wie z.B. durch manuelle Anwendungen (Shiatsu und Osteopathie), Ernährungshinweise (Diätetik) oder durch die Vermittlung von Körperübungen (Qigong).

Schmerz - am Anfang stand das Unwohlsein

Ob Rücken-, Kopf- oder Migräneschmerz - die Vitalpraxis betrachtet Schmerzzustände vorwiegend aus der Sicht der Chinesischen Medizin. Schmerz zeigt sich in dieser Anschauung als energetische Blockade.

Die individuelle Symptomatik berücksichtigend, wird der Meridian-Energiefluss wieder hergestellt. Die Behandlungen mit Körper- oder Ohrakupunktur sollten im Akutfall mindestens zweimal wöchentlich durchgeführt werden. Shiatsu oder Osteopathische Behandlungen werden wöchentlich durchgeführt.

Ebenso wird in der Vitalpraxis das Verfahren des Tapings verwendet, eine Art funktioneller Verbandtechnik, die häufig im Sportbereich verwendet wird. Ein Tape besteht aus elastischem Baumwollstoff und ist atmungsaktiv. Es wird vor allem auf Muskeln, Akupunkturpunkten und Meridianverläufen geklebt. Tapingverbände entlasten die gestörten oder verletzten Anteile des Bewegungsapparates. Sie können für mindestens eine Woche getragen werden.